KÖGEL Dialog | AUSGABE 55

16 TIEF UND ROHRLEITUNGSBAU Ebenfalls erfolgreich gemeistert hat das Projektteam den Einbau eines zehn Meter tiefen Kontrollschachtes. »So ein tiefes Bauwerk ist definitiv kein Alltag und erforderte von unseren Baggerfahrern äußerste Präzision. Zum Vergleich: In städtischen Gebieten verlaufen die Kanäle in zwei bis drei Metern Tiefe«, führt Klaus-Peter Blömker aus. Bauzeitoptimierung durch parallele Ausführungen Um die zeitlichen Ressourcen des wichtigen Flughafens so wenig wie möglich zu beanspruchen, prüfte die Projektleitung kontinuierlich, welche Arbeitsschritte auf dem großen Baufeld parallel ausgeführt werden können. Deshalb startete die Erstellung der Warenkontrollstelle zeitgleich mit den Kanalbauarbeiten. Als Erstes ging es hier an Streifenfundamente und die Bodenplatte, die besondere Anforderungen erfüllen musste. Fachbetrieb nach Wasserhaushaltsgesetz »Sollte es beim Verladen von Fässern mal dazu kommen, dass Flüssigkeiten auslaufen, dürfen diese nicht im Erdreich versickern, sondern müssen gezielt abgeleitet werden«, erläutert Projektleiter Klaus-Peter Blömker die zentrale Vorgabe des Wasserhaushaltsgesetzes. Spezialanforderungen wie diese sind für KÖGEL als zertifizierter Fachbetrieb Routine und wurden mit der Bodenplatte zügig und hochwertig umgesetzt. Bis zum Jahresende liegt der Fokus nun auf dem Verlegen der Technik für die Warenkontrollstelle. Rund 1.000 Meter Leerrohr bringt der KÖGEL Tiefbau auf der mit 900 Quadratmetern überschaubaren Grundfläche ein. In diesen verlaufen zukünftig die Leitungen für die zahlreichen technischen Anlagen wie Kartenlesegeräte, Schrankenanlagen, Notausschalter, ein Fahrraddrehkreuz, Roadblocker und diverse Scanner. Rücksicht auf Kröten und Lurche Das Großprojekt am Flughafen Köln-Bonn erfordert gerade durch das sensible Umfeld und die hohen Sicherheitsanforderungen eine gute Zusammenarbeit mit allen beteiligten Partnerfirmen. »Das funktioniert hier Diese starke Mannschaft setzt das Großprojekt auf dem Flughafen um: Andreas Klippenstein, Roger Bartsch, Klaus-Peter Blömker, Carsten Brammeyer, Orhan Aksan, Michael Wetter, Marko Rühling, Paul Barkmann, Tobias Brill und Thomas Saam (v. l.).

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